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Kalletaler SPD sieht Energiewende in Gefahr

Wer bremst und blockiert, provoziert teureren Strom

Kalletal: Kalletals SPD-Gemeindeverband tagte im Dorfgemeinschaftshaus in Kalldorf, um die Kommunalwahlen vorzubereiten. Aus Gründen der Aktualität wurde auch eine Stellungnahme zur Energiewende erarbeitet.
Kalletals Sozialdemokraten machen sich große Sorgen um den zügigen Fortgang der Energiewende. Dabei ist der Ausstieg aus der Atomenergie und der Umstieg auf sich erneuernde Energien die erfolgreichste energiepolitische Wende, die in den letzten Jahren von Deutschland ausgegangen ist. Mittlerweile liegen die Produktionskosten der Erneuerbaren deutlich unter denen der anderen Energiearten.

Heute stammen bereits 46% der erzeugten Energien aus erneuerbaren Quellen. Der weitere Ausbau muss vor den Hintergrund des weiter steigenden Strombedarfs und des Ausstiegs aus der Kohleverstromung vorangehen. Wer den Ausbau der Erneuerbaren ausbremst, provoziert die drohende Stromlücke.
Der Abstandserlass muss modifiziert und der Deckel auf der Solarenergie beseitigt werden. Schon jetzt sind 30.000 Arbeitsplätze mit deutscher Spitzentechnologie ins Ausland abgewandert.

Eine zielgerichtete Energiepolitik ist nicht mehr erkennbar.
In einem Appell an die SPD-Bundestagsabgeordnete Wiebke Esdar, den SPD- Landtagsabgeordneten Jürgen Berghahn und den SPD-Kreisverband Lippe bitten die Kalletaler um Unterstützung und die Abwendung einer großen Gefahr.

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