Nah bei den Menschen  -   zielorientiert !

v.l. Georg Lätzsch, Wilfried Gerkensmeier, Udo Ganzenberg, Torsten Schmidtpott, Hans Bentler, Carsten Menzel, Jürgen Schneider, Erhard Arning, es fehlt Peter Schmidt

Der SPD Ortsverein ist ein aktiver und lebendiger Teil der Kalldorfer Vereinsgemeinschaft. Alle Vorstandmitglieder sind, so sich nicht im Rat bzw. als sachkundige Bürger in diversen Ausschüssen engagieren in fast allen Vereinen des Dorfes ehrenamtlich tätig. Ein Engagement, das auch von den Kalldorfer Bürgern positiv aufgenommen und gewürdigt wird.

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Unser Kalldorf - Info des SPD-Ortsvereins

Kalldorfer SPD Vorstand

1. Vorsitzende SPD Ortsverein Kalldorf (Doppelspitze)

Wilfried Gerkensmeier
Winterbergstr. 14
32689 Kalletal
Mobil: 0173 27 53 607
E-Mail: wilfried.gerkensmeier@freenet.de

Georg Lätzsch
Hambruch 22
32689 Kalletal
Mobil: 015159467123  
E-Mail: georg.laetzsch@gmail.com

Schriftführer: Udo Ganzenberg
Kassierer: Jürgen Schneider
Pressewart: Erhard Arning

Beisitzer:
Hans Bentler
Carsten Menzel
Peter Schmidt
Torsten Schmidtpott

Mitglied der SPD Ratsfraktion Kalletal:
Wilfried Gerkensmeier
Carsten Menzel
Udo Ganzenberg
Georg Lätzsch
Erhard Arning

Einwendungen gegen den die Anträge der K&S

Regierungspräsidium Kassel
Dezernat Bergaufsicht
Frau Dr. Desoi
Hubertusweg 19
36251 Bad Hersfeld

Betr.: Einwendungen gegen den die Anträge der K&S Minreals and Agriculture i.S. Salzabwässer
Sehr geehrte Frau Dr. Desoi,
der SPD - Ortsverein Kalldorf als direkter Weseranrainer, fordert die von der Fa. K&S Minerals and Agriculture (K&S) beantragte Genehmigung zur Salzwasserentsorgung ihrer Werke Neuhof-Ellers und Werra in die Werra abzuweisen.
Begründung:
1. Im Jahr 2009 hat die K&S AG zugesagt, im Rahmen eines Maßnahmenpaketes bis 2015 die Belastung der Werra „zu halbieren“. Die Anrainerländer haben auf Basis dieser Zusage den Bewirtschaftungsplan 2009-2015 für die Flussgebietseinheit Weser beschlossen. Nach Ablauf des Bewirtschaftungszeitraums stellte sich dann allerdings heraus, dass die zugesagte „Halbierung“ der Belastungswerte durch die K&S AG nicht im Geringsten eingetreten ist. Die seinerzeit vereinbarte Senkung der Grenzwerte wurde wieder zurückgenommen.
2. Im Jahr 2014 vereinbarten das Land Hessen und die K&S einen sog. „Vierphasenplan“, in dessen Rahmen die K&S wiederum, eine auf alle Fälle geringere Salzbelastung der Werra zugesagt hat. Der „Vierphasenplan“ war die Basis für einen „Masterplan“, der wiederum die Grundlage für den Bewirtschaftungsplan 2015-2021 der Flussgebietseinheit Weser war.  
Auch hier hat K&S ihre Zusagen wiederum nicht eingehalten und beantragt die vereinbarten Grenzwerte wiederum auszusetzen.
Diese beiden Punkte zeigen gravierende negative Abweichungen zu den Fristen und Zielen der EU-WRRL. Diese Zielverfehlungen wären aber nur zulässig, wenn es keine Verfahren gibt, die für eine Erfüllung der WRRL zur Verfügung stehen. Dies trifft allerdings für den Kalibergbau im Werra - Fulda Bereich nicht zu.
3. Die K-UTEC AG hat im Zeitraum 2011 - 2015 mehrere Vorschläge vorgelegt, durch die eine abstoßfreie Aufarbeitung der Kaliproduktion möglich ist. Bei den Vorschlägen handelt es sich um Verfahren, die bereits in der Kaliproduktion eingesetzt werden und somit dem neusten Stand der Technik entsprechen. Die Investitionen für K&S belaufen sich auf einmalig ca. 500-550 Mio. Mit der Rückgewinnung von Wertstoffen u.a. Kalisulfatdünger könnte K&S einen zusätzlichen Jahresgewinn von ca. 100 Mio.€, abhängig vom Rohstoffpreis, erzielen. Eine Amortisation der Investition müsste nach aktuellem Stand in 6 Jahren möglich sein. 
Nach Aussagen von K&S ist diese Investition aus wirtschaftlichen Gründen unmöglich.
Letztlich darf aber ein temporäreres, ökonomisches Problem nicht der Grund dafür sein, permanent gesetzliche Vorgaben nicht zu erfüllen.
Das Argument der wirtschaftlichen Schwäche greift letztlich auch nicht vor dem Hintergrund, dass es einen Vorschlag gab, der keinerlei Investition von K&S erforderlich gemacht hätte.
Bereits im Jahr 2014 haben die Stadtwerke Union Nordhessen und die General Electric Company der K&S ein Angebot unterbreitet, eine Aufbereitungsanlage nach K-UTEC Standards zu bauen und die Aufarbeitung der Abwässer K&S als Dienstleitung anzubieten.
Dieses Angebot wurde ebenfalls abgelehnt.
Vor diesem Hintergrund stellt sich letztendlich die Frage: Wenn eine zumutbare Investition oder die investitionsfreie Inanspruchnahme einer Dienstleistung abgelehnt werden, inwieweit ist dann der Kalibergbau in Werra-Fulda Revier überhaupt noch wirtschaftlich sinnvoll.
Fazit:
Die unter den Punkten 1. und 2. beschriebenen Mängel in den letzten zwanzig Jahren seitens K&S in Sachen Vertragstreue u.U. auch Vertragsunfähigkeit lassen Zweifel aufkommen, mit welcher Seriosität K&S Verträge abschließt. Der alte lateinische Rechtsgrundsatz: Pacta sunt servanda (Verträge sind einzuhalten), der sich auch im deutschen Zivilrecht im § 242 BGB (Treu und Glaube Grundsatz) wiederfindet, gilt anscheinend für K&S nicht.
Dass K&S eine technische Lösung nach K-UTEC trotz einer zumutbaren Investition ablehnt, ist nicht nachvollziehbar. Dies auch vor dem Hintergrund, dass der spanische Wettbewerber von K&S die Fa. ICL Iberia Suria & Sallent (Iberpotash) diese Investition einer techn. Lösung nach K-UTEC schon vor einigen Jahren vorgenommen hat.
Aus den vorgenannten Gründen fordern wir nochmals, den Anträgen seitens K&S, i.S. Salzabwässer ihrer Werke in Neuhof-Ellers bzw. Werra in Gewässer des Werra-Fulda Reviers abzuleiten, nicht stattzugeben.

Hochachtungsvoll

gez. Wilfried Gerkensmeier
(Vorsitzender) (

gez. Georg Lätzsch
Vorsitzender)

Aktuelles aus Kalldorf

Gemeinde und Kreis wollen gemeinsam gegen Überschwemmungen vorgehen

Kalletal: Starkregenereignisse haben in den Kalletaler Dörfern wiederholt zu Hochwasser mit Überschwemmungen und Verschlammungen, verbunden mit großen Schäden und Verwüstungen in Gärten und Häusern geführt. Für Kalldorf – am häufigsten betroffen – hat der Kreis bereits ein Wasserablaufmodell entwickelt. Bürgermeister Mario Hecker will das Ergebnis demnächst mit Landwirten und Bewohnern in Kalldorf besprechen.

Herzstück der sozialen Marktwirtschaft in Gefahr

Tarifflucht entwickelt sich zum Normalfall

Kalldorf: Was sich nach dem Kriege im Bereich des Verhältnisses Arbeitnehmer/Arbeitgeber als eine besonders wichtige Neuerung und Grundsatzregelung entwickelt hatte und zum Herzstück der sozialen Marktwirtschaft wurde, ist in Gefahr. Schleichend verabschieden sich Tariflöhne, die Öffentlichkeit nimmt das kaum zur Kenntnis. Betroffen sind allerdings immer mehr Arbeitnehmer.

Eine tolle Session endet im Prinzessinnenwald und bei Grünkohl

Kalldorf: Die Kalldorfer SPD bedankt sich bei ihren Karnevalisten für ihr Engagement in dieser wahrlich nicht einfachen Session. Treffpunkt war der Prinzessinnenwald, wo schon ein Pflanzloch für einen Obstbaum vorbereitet war. Prinzessin Denise die I und Prinz Frank der III hatten sich für einen Birnenbaum entschieden. Viel Nässe und eine ganze Schar von Prominenten, die dabei waren, lassen erwarten, dass der Baum gedeiht, Früchte trägt und später noch an das diesjährige Prinzenpaar erinnert. Die Baumspende des Prinzenpaares ist nun schon der 24. Baum im Prinzessinnenwald. Wilfried Gerkensmeier wurde zum „Ranger“ für diesen Kalldorfer „Grünbereich“ ernannt.

Kalldorfer SPD wählt Doppelspitze

Wilfried Gerkensmeier und Georg Lätzsch gemeinsam Vorsitzende

Kalldorf: „Der SPD-Ortsverein Kalldorf hat ein so umfangreiches Programm“, so Georg Lätzsch, „dass wir schon im vergangenen Jahr niemanden gefunden haben, der die Aufgaben und Belastungen des Amtes als 1.Vorsitzender allein übernehmen wollte.“
Bei ihrer Jahreshauptversammlung am Freitag im Kalldorfer Brunnen standen Sozialdemokraten vor dem gleichen Problem: Kein Kandidat für den 1. Vorsitzenden. Das Angebot für die Bürger zurückzufahren, kam aber auch nicht infrage. Was tun?